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DATAFIED Verbundtreffen -– erstes Treffen in Präsenz

Zum ersten mal seit Beginn der COVID19-Pandemie konnte sich das gesamte DATAFIED-Team dank Hygiene-Konzept wieder in Präsenz treffen. Dieses fand am 11.11. und 12.11.2021 im Haus der Wissenschaft in Bremen statt.
Neben der anstehenden Projektverlängerung, stand die Publikation des DATAFIED-Buches wieder im Mittelpunkt. Die Kapitel der einzelnen TPs wurden vorgestellt und ausgiebig diskutiert. Außerdem wurden weitere spannende Veröffentlichungen im Projektrahmen besprochen.
Das nächste Treffen im Januar ist in Frankfurt a.M. zur Zeit noch in Präsenz geplant.

DATAFIED auf dem EdTech Research Forum 2021

Auch in diesem Jahr fand das EdTech Research Forum 2021 des BMBF-Metavorhabens „Digitalisierung im Bildungsbereich“ wieder digital statt. Ziel war es, bildungsbereichsübergreifende Räume des Austausches und der Vernetzung zu schaffen. Dabei wurden die einzelnen Veranstaltungen sowohl in klassischen Zoom-Meetings, als auch über eine begehbare Virtuelle Tagungsumgebung in Gather.Town bereitgestellt.
Das Verbundforschungsprojekt DATAFIED war dabei im Rahmen einer virtuellen Postersession durch Angelina Lange und Tjark Raabe vertreten. Hier konnten die anderen Teilnehmer:innen des Forums diskutieren, Fragen stellen und mehr über die Arbeit der Datafizierungsforschung im Schulsystem aus erster Hand erfahren.

Angelina Lange und Tjark Raabe präsentieren das Projektposter zu DATAFIED in Gather.Town.

DATAFIED bei der ECER 2021: Programmhinweise

Für DATAFIED sind wir zwischen dem 06. und dem 10. September mit folgenden Vorträgen bei der #ECER2021 (European Conference on Educational Research ) vertreten. Wir freuen uns auf regen Austausch und spannende Diskussionen!

06.09.2021

Seeing through Data: The normalizing Politics of Datafication and its Impact on Teacher and Student Subjectivities​
Sigrid Hartong, Annina Förschler, Vito Dabisch, Jamie Manolev, Alice Bradbury, Sieglinde Jornitz & Anna Sullivan​
Session: 23 SES 10 A | 09:00-10:30 | Room: n/a | Chair: Sigrid Hartong​

Learning Platform on the Rise – Itslearning’s Corporate Expansion Strategy and its Ambivalent Effects on Schooling in Germany
Vito Dabisch, Annina Förschler & Sigrid Hartong​
Session: 23 SES 01 A | 09:00-10:30 | Room: n/a | Chair: Sigrid Hartong

07.09.2021

Enacting Accountability in Education and Its Effects on the Teacher Profession 2​
Guri Skedsmo, Silje Kristin Gloppen, N N, Sigrid Hartong & James Spillane​
Session: 23 SES 08 B | 16:00-17:30 | Room: n/a | Chair: Guri Skedsmo​

Manifestations of Rising Datafication in German School Supervision and Consultancy: ​Ambivalent Transformations of a Low-Accountability System​
Sigrid Hartong & Vito Dabisch​
Session: 23 SES 08 B | 16:00-17:30 | Room: n/a | Chair: Guri Skedsmo​

09.09.2021

Handling Data in Instructional Practice: Students’ System Feedback Processing​
Sieglinde Jornitz & Benjamin Mayer​
Session: 06 SES 13 A | 09:00-10:30 | Room: n/a | Chair: Theo Hug​

Data(fication) in Schools: Perspectives, Practices, and Research Approaches​
Ulrike Krein, Maike Altenrath, Noëlle Diegel, Adrian Roeske, Doreen Büntemeyer, Mandy Schiefner-Rohs, Sigrid Hartong, Neil Selwyn, Paul Weinrebe, Sandra Hofhues, Andreas Breiter, Philipp Krieter, Michael Becker & Anna Hartenstein​
Session: 06 SES 14 A | 11:00-12:30 | Room: n/a | Chair: Sigrid Hartong​

Digital Literacy as Cross-sectional Competence in VET – A Case Study of a Network of German Vocational Schools​
Andreas Breiter, Falk Howe & Marion Brüggemann​
Session: 02 SES 14 A | 11:00-12:30 | Room: n/a | Chair: Lukas Ramseier​

Datafication in School and (some of) it’s Implications: The More the Merrier?​
Adrian Roeske, Doreen Büntemeyer, Andreas Breiter & Philipp Krieter​
Session: 02 SES 14 A | 11:00-12:30 | Room: n/a | Chair: Sigrid Hartong​

Transforming Learning through Automated Technologies; Transforming Automated Technologies through Learning​
Sigrid Hartong, Mathias Decuypere, Jeremy Knox, Manuel Reinhard, Kalervo N. Gulson, Sam Sellar & Felicitas Macgilchrist​
Session: 28 SES 15 A | 14:00-15:30 | Room: n/a | Chair: Mathias Decuypere​

Edunudge​
Mathias Decuypere & Sigrid Hartong​
Session: 28 SES 15 A | 14:00-15:30 | Room: n/a | Chair: Mathias Decuypere​

10.09.2021

“All Data Are Cooked”: Reflecting on Recipes for Researching Educational Data Practices​
Irina Zakharova & Juliane Jarke​
Session: 28 SES 17 A | 09:00-10:30 | Room: n/a | Chair: Camilla Addey​

Arbeit am DATAFIED-Buch

Bevor sich das DATAFIED-Team in die Sommerpause verabschieden konnte, gab es noch viel zu tun. Die Produktion des gemeinsamen Buchs zum Verbundprojekt nimmt weiter Gestalt an, so dass wir die ersten Kapitel ausführlich bei unserem Verbundtreffen besprechen konnten. Wir freuen uns bereits jetzt darauf spannende Einblicke und kritische Fragen mit anderen, an Daten und Datafizierung Interessierten, diskutieren zu dürfen!

Neue Publikation zu Datendashboards in der Bildung

Datendashboards visualisieren nicht nur Fakten, sie produzieren auch überzeugende Geschichten. In ihrer neuen Publikation zeichnen die DATAFIED-Forscherinnen Felicitas Macgilchrist (TP3) und Juliane Jarke (TP2) die Geschichten nach, die Dashboards mit KI-gestützter Lernanalyse erzählen, und diskutieren die Implikationen für die Zukunft von Bildung und Bildungstechnologien.

Mit Geschichten meinen wir nicht nur Fiktion. Eine Geschichte bezieht sich auf eine Darstellungsform, in der sich eine Abfolge von Handlungen oder Ereignissen im Laufe der Zeit entfaltet, an der eine oder mehrere Figuren beteiligt sind und die oft Veränderungen mit sich bringt.

In unserem Beitrag haben wir eines der führenden Lernmanagementsysteme analysiert, das adaptive Lernwerkzeuge und Predictive Analytics für Premiumkunden in der Bildung anbietet. Das System integriert weit mehr Echtzeitdaten, als es Frühwarnsysteme im Bildungsbereich je getan haben. Im Beitrag haben wir drei Geschichten identifiziert:

In der ersten sind Lehrkräfte Manager, die beaufsichtigen, Interventionen entwerfen, die Auswirkungen ihrer Interventionen überprüfen, die Effizienz und Effektivität verbessern. Die vielfältigen weiteren Rollen von Lehrkräften werden unsichtbar und damit irrelevant für dieses Verständnis von Bildung.

In der zweiten Geschichte geht es um Risiko. Im Dashboard sehen wir rote Farben, die einen Schüler in Schwierigkeiten markieren. Wir sehen, wie er beginnt, sich abzumühen, da sein „Erfolgsindex“ im Laufe der Wochen abnimmt. Das Dashboard zeigt ihn als den am meisten gefährdeten und interventionsbedürftigen Schüler.

Beim dritten Punkt geht es um Sozialität: Das Dashboard kommuniziert, dass es für eine*n Schüler*in riskant ist, nicht ausreichend sozial integriert und verbunden zu sein. Schüler*innen werden in der Dashboard-Geschichte als „erfolgreiche“ Charaktere dargestellt, die ihre technischen Interaktionen mit anderen maximieren können und sollen.

Da im Bildungsbereich und in anderen Bereichen zunehmend prädiktive Tools eingesetzt werden, ist es von entscheidender Bedeutung, diese Systeme und ihre Narrative zu untersuchen.

Hier finden Sie den Videoabstract zum Paper:

Mehr Informationen können Sie auch direkt auf der Seite der Big Datat & Society abrufen.

DATAFIED auf der Nordic Science and Technology Studies Konferenz 2021

Am 20. und 21. Mai 2021 fand die internationale Konferenz „Nordic Science and Technology Studies Conference“ (NOSTS) an der Kopenhagen Business School im virtuellen Format statt. Trotz des virtuellen Formats gelang es den Organisator*innen eine warme, freundliche Atmosphäre der Tagung herzustellen und viel Raum für Austausch und Diskussionen zu schaffen.

Das DATAFIED-Projekt und das ifib wurden durch eine Präsentation von Dr. Juliane Jarke und Irina Zakharova unter dem Titel „Bildungstechnologien als ein Anliegen des Sorgetragens“ („Educational technologies as matters of care“) auf der Konferenz vertreten. Wir diskutierten darüber, welche Rollen Bildungstechnologien in Schulen aus der Perspektive der feministischen Ethiken („feminist ethics of care“) einnehmen. Unser Fokus lag daran, zu verstehen, welche Rolle Bildungstechnologien und -daten in den Praktiken des Sorgetragens in Schulen haben. Unter Sorgetragen verstehen wir, auf den Ansätzen von Joan Tronto (1993, 2013, 2016) und Maria Puig de la Bellacasa (2011, 2017) aufbauend, Praktiken und Aktivitäten, die sich darauf ausrichten, die Welt so zu gestalten und aufrechtzuerhalten, damit diese so gut fürs Leben ist wie möglich.

Anhand von unserer Forschung aus dem DATAFIED-Projekt, können Technologien und Daten die Rolle von Adressanten des Sorgetragens einnehmen oder als Mittel für schulische Akteur*innen fungieren, Sorgearbeit zu erfahren. Ergänzend zum dominanten, kritischen akademischen Diskurs über die Rolle von Verdatung des Schulalltags, haben wir positive Beispiele aufgezeigt, in den Bildungstechnologien und -daten Schulleitungen und Sekretariaten helfen, sich um ihre Schüler*innen und Kolleg*innen zu kümmern. Auch in den Situationen, in den Technologien und Daten primär der Rechenschaftslegung dienen, können diese, je nach Anwendung durch schulische Akteur*innen, auch ein Teil ihrer Sorgearbeit werden. In der Diskussion im Anschluss an den Vortrag wurde problematisiert, wie Bildungstechnologien und -daten zu Technologien des Sorgetragens in Schule werden können. Eine weitere Auseinandersetzung mit diesen Überlegungen könnte in Zukunft dazu führen, die Bildungstechnologien und deren Nutzung in Schulen noch stärker mit Sorge und Augenmerk auf individuelles, emotionales Wohlbefinden aller Beteiligten wie Schüler*innen, Lehrer*innen und weitere Akteur*innen zu gestalten.

Data Journey Workshop

Am 23.04. traf sich das DATAFIED-Projektteam mit Jo Bates und Itzelle Medina Perea von der University of Sheffield zur gemeinsamen Diskussion von Data Journeys. Im Rahmen des Workshops tauschten wir uns darüber aus, wie Data Journeys als Konzept und Werkzeug bei der Forschung über Datafizierung genutzt werden können. Möglichkeiten für die Erstellung, wie auch die Darstellung von Data Journeys wurden besprochen. Aber auch die Nutzung für weitere Analysen wurde thematisch behandelt. Basierend auf der Vorstellung der bisherigen Arbeiten von Jo Bates und Itzelle Perea in den Bereichen Klima und Gesundheit sowie ersten Zwischenergebnissen des DATAFIED-Projektes im Bereich Bildung wurde bspw. diskutiert wie ein guter Startpunkt für eine Data Journey gefunden werden kann. Wir freuen uns über den regen Austausch und planen den Einsatz von Data Journeys sowohl für die Analyse der in DATAFIED untersuchten Datenflüsse als auch zur Visualisierung von Ergebnissen.

Literatur:

Bates, J., Goodale, P., Lin, Y., & Andrews, P. (2019). Assembling an infrastructure for historic climate data recovery: Data friction in practice. Journal of Documentation, 75(4), 791–806. https://doi.org/10.1108/JD-08-2018-0130

Bates, J., Lin, Y.-W., & Goodale, P. (2016). Data journeys: Capturing the socio-material constitution of data objects and flows. Big Data & Society, 3(2), 2053951716654502. https://doi.org/10.1177/2053951716654502

Medina Perea, I. A., Bates, J., & Cox, A. (2019). Using data journeys to inform research design: Socio-cultural dynamics of patient data flows in the UK healthcare sector. IConference 2019 Proceedings. iConference 2019. https://doi.org/10.21900/iconf.2019.103339

DATAFIED inspiriert die kommunikationswissenschaftliche Forschung

Gleich zwei Teilprojekte des DATAFIED-Teams präsentierten Einsichten auf der internationale Dreiländertagung DACH21, die vom 07. bis 09. April 2021 zum Thema „#Kommunikation #(R)Evolution. Zum Wandel der Kommunikation in der digitalen Gesellschaft“ an der Universität Zürich stattfand. Im Methodenpanel stellten Jasmin Troeger, Annekatrin Bock und Felicitas Macgilchrist (TP3) die Methode des walkthrough mit dem Beitrag „Der walkthrough – ein methodischer Zugang für kommunikationswissenschaftliche App (User) Studies“ vor. Im Anschluss daran sprachen Irina Zakharova (TP2) und Annekatrin Bock zum Thema „Researching (in)visible data“.

Im Methodenbeitrag veranschaulichten Troeger, Bock und Macgilchrist anhand einer browserbasierten Lernsoftware, wie mithilfe des walkthrough-Ansatzes einzelne Aspekte von Software wie beispielsweise Kernfunktionen, einzelne Systemkomponenten und Interaktionsszenarien festgehalten werden können und damit die Analyse ihrer Beziehungsverflechtungen sowie die Formulierung von Erkenntnissen über das Datenmodell und die Softwarearchitektur möglich machen. Abschließend wurden mögliche Implikationen für kommunikationswissenschaftliche Fragestellungen gezeigt, welche neue Perspektiven auf Software ermöglichen und somit neue Erkenntnisse in Bezug auf die Prägekraft dieser Akteure generieren.

Der Methodenbeitrag lässt sich hier sehen.

Der Beitrag von Bock und Zakharova machte einen methodologischen Vorschlag dazu, wie der Einsatz von Critical Data Studies in der Kommunikations- und Medienforschung gestaltet werden kann. Am Beispiel der im DATAFIED angewandten Methoden des walkthrough und der Datenreisen (data journeys) reflektierten die Autorinnen darüber, welche Handlungskraft (agency) unterschiedliche schulischen Akteure in ihren Datenpraktiken haben. Der Beitrag warf die Frage auf, inwieweit und in welchen Situationen diese Handlungskraft zur Sichtbarkeit oder Unsichtbarkeit der Daten und Datenpraktiken beisteuert.

Trotz der straffen Beitrags- und Diskussionszeit zeigte die Diskussion in beiden Beiträgen, dass sich die Kommunikationswissenschaft für interdisziplinäre Strömungen und Ansätze aus der STS und Critical Data Studies geöffnet hat. Es wurde diskutiert, welche Rolle die Informationssysteme und Software in der empirischen Kommunikations- und Medienforschung haben und wie diese methodologisch und konzeptuell zu begreifen sind. Die Fragen der Handlungskraft unterschiedlicher Akteure in ihrem Umgang mit Software und Daten war ein weiteres Thema, das nicht nur in den Diskussionen zu den beiden Vorträgen aus DATAFIED zur Geltung kam, sondern auch in der gesamten Konferenz aus unterschiedlichen Perspektiven behandelt wurde.

DATAFIED: Abschluss der Erhebungsphase

Für das mehrjährige Forschungsprojekt DATAFIED wurde ein weiterer, wichtiger Meilenstein erreicht: Das ifib-Teilprojekt, welches sich mit den Veränderungen der Schulverwaltung durch Datafizierung beschäftigt und dabei speziell die Schulverwaltungssysteme im Fokus hat, konnte im April die letzten eingeplanten qualitativen Interviews durchführen.

In der langen und umfangreichen Erhebungsphase konnten zahlreiche Interviews mit verschiedenen Akteuren in Schulen und Behörden in mehreren Bundesländern durchgeführt werden. Trotz der coronabedingten Pause im letzten Jahr konnten die verbleibenden Interviews ohne größere Probleme als digitale Videointerviews durchgeführt werden. Dies hatte sogar den Vorteil, flexibler auf Interviewpartner*innen eingehen zu können, da die An- und Abreisen entfallen, und so auch kurzfristige Termine wahrgenommen werden konnten.

Nun gilt es, nach der Anonymisierung und Aufbereitung der Interviews, diese zu Analysieren und die Erkenntnisse zu veröffentlichen. Dies wird voraussichtlich einmal durch eine große Projektpublikation, aber auch durch weitere Konferenzbeiträge und Fachpublikationen geschehen.

DATAFIED auf der New Materialist Informatics 2021

Vom 23. Bis 25. März 2021 fand die internationale Konferenz „New Materialist Informatics“ an der Universität Kassel virtuell statt. Trotz des virtuellen Formats haben die Organisator*innen unterschiedliche Räume für formellen und informellen Austausch für die Teilnehmenden geschaffen. Beispielsweise wurde neben den gewöhnlichen Videokonferenzräumen ein ganzer digitaler Veranstaltungsort mit Empfang, mehreren Konferenzsälen, einer Bibliothek und vielen weiteren Räumlichkeiten über die Plattform gather.town geschaffen. Dadurch konnten alle Teilnehmenden über große Entfernungen und verschiedene Kontinente hinweg den spontanen Austausch genießen und produktive Diskussionen miteinander führen.

Aus dem TP2 des DATAFIED Projektes nahmen Dr. Juliane Jarke und Irina Zakharova an der Konferenz teil. Ihr Beitrag mit dem Titel „Bildungstechnologien als ein Anliegen des Sorgetragens“ („Educational technologies as matters of care“) beleuchtete die Rolle von Bildungstechnologien in Schulen aus der Perspektive feministischer Ethiken des Sorgetragens („feminist ethics of care“). Solche Ethiken haben bereits eine längere Tradition in der Bildungsforschung. Dabei werden jedoch die Bildungstechnologien, -Daten und weitere nicht-menschliche Akteure wenig problematisiert. Der Beitrag von Irina Zakharova und Dr. Juliane Jarke sollte diese Lücke schließen.

Die Diskussion im Anschluss an den Vortrag zeigte, dass die nicht-menschlichen Akteure öfter in der Forschung unter dem Gesichtspunkt des Sorgetragens problematisiert werden sollen. Dies könnte helfen, in Zukunft die Bildungstechnologien anders zu gestalten, damit die Sorge um Schüler*innen, Lehrpersonen, Schule und Bildung zu einem innewohnenden Bestandteil derer werden kann.