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Datafizierung der Bildung im ZeMKI-Zelt auf dem Open Campus der Universität Bremen

Am Samstag, dem 15. Juni 2019, fand zum dritten Mal der Open Campus der Universität Bremen statt. Neben den vielen Angeboten verschiedener Fachbereiche wurden auch die Projekte des ifibs und des Labs „Informationsmanagement und Medientechnologie“ des Zentrums für Medien-, Informations- und Kommunikationsforschung (ZeMKI) vorgestellt.

V.l.n.r.: Leif Kramp (ZeMKI), Irina Zakharova und Juliane Jarke (ifib)
@ Beate C. Koehler

Prof. Dr. Juliane Jarke und Irina Zakharova sprachen am Nachmittag im ZeMKI-Zelt über die zunehmende Datafizierung der Bildung und ihr neues Projekt DATAFIED: DATA For and In EDucation. Es ging zum einen um die Projektziele: Die Analyse von Transformationsprozessen im Zuge der Datafizierung von Schule (etwa das sich verändernde Verständnis von „guter Schule“ und die sich verändernden Beziehungen und Rollen verschiedener schulischer Akteure). Als Beispiele wurden unter anderem die zunehmenden Unsicherheiten seitens der Lehrerinnen und Lehrer durch neue Datenschutzregelungen oder Schulrankings diskutiert. Abschließend berichteten die Projektvertreterinnen über die anstehende empirische Forschung in Partnerschulen, die geplanten Praxiswerksttäten und das Data Festival, welches das Projekt im Jahr 2021 abschließen soll.

Verbundtreffen von DATAFIED in Braunschweig

Vom 6. bis 8. Mai fand in Braunschweig, in den schönen Räumlichkeiten des Georg-Eckert-Institutes (GEI), das zweite Verbundtreffen des vom BMBF geförderten Projekts DATAFIED statt. Im Projekt sind neben dem GEI drei weitere Institute beteiligt (Helmut Schmidt Universität, Institut für Informationsmanagement Bremen, Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation), welche beim Verbundtreffen erneut die Gelegenheit hatten, gemeinsam über die noch bevorstehende Feldarbeit und die Forschungsmethoden zu sprechen.


Verbundpartner*innen DATAFIED. V. l. n. r. : Jasmin Troeger (GEI), Juliane Jarke (ifib), Sigrid Hartong (HSU), Vito Dabisch (HSU), Felicitas Macgilchrist (GEI), Angelina Lange (ifib), Annekatrin Bock (GEI), Ben Mayer (DIPF), Irina Zakharova (ifib), Andreas Breiter (ifib), Sieglinde Jornitz (DIPF).

Der erste Tag gehörte hierbei ganz den Doktoranden. Gemeinsam mit der wissenschaftlichen Leiterin Annekatrin Bock diskutierten sie über ihre Promotionsthemen, als auch über die relevanten Fragen bezüglich der Schulen. Am zweiten Tag des Verbundtreffens tauschten sich die Teilprojekte dann über ihre Pläne, Fortschritte und offene Fragen aus. Im intensiven interdisziplinären Austausch stellten sich zudem verschiedene Perspektiven und die themenübergreifenden Fragestellungen hinsichtlich der datafizierten Schule heraus, die in der Projektlaufzeit mit Sicherheit zu Synergieeffekten beitragen werden. Der letzte Tag wurde der Projektorganisation gewidmet, wobei Themen wie Methodenkoordination, Forschungsdatenmanagement und der “Code of Conduct” diskutiert wurden. Bei einem Verbundprojekt mit vier beteiligten Instituten ist die Abstimmung über das gemeinsame Vorgehen ein wesentlicher Teil der Projektarbeit.

Auch wenn regelmäßiger telefonischer Kontakt besteht oder Videokonferenzen gehalten werden, so ist die gemeinsame Arbeit in einem Raum äußerst wertvoll. Auch für das Miteinander sind die Pausen, z.B. in der Sonne auf der Terrasse, von großer Wichtigkeit.

 In den folgenden Wochen werden nun die Ergebnisse aus dem zweiten Verbundtreffen in den jeweiligen Teilprojekten weiterentwickelt.

Freudig wird derbei auf das nächste Treffen im Herbst geblickt, welches dann in Hamburg stattfinden wird.

Datafied-Team besucht die Bildungsforschungstagung des BMBF

Unser Datafied-Team auf der Bildungsforschungstagung v.l.n.r.:
Jasmin Troeger (GEI), Ben Mayer (DIPF), Sigrid Hartong (HSU), Vito Dabisch (HSU),
Andreas Breiter (ifib), Annekatrin Bock (GEI).

Vom 12. bis zum 13. März 2019 fand in Berlin die BMBF-Bildungsforschungstagung statt. Zum Thema „Bildungswelten der Zukunft“ wurden an zwei Tagen Forschungsergebnisse vorgestellt und diskutiert. Neben der Bundesministerin für Bildung und Forschung und zahlreichen weiteren Forscher*innen war natürlich auch das Team unseres Verbundprojekts DATAFIED anwesend, welches sich rege an den Diskussionen zur Digitalisierung und der Zukunft von Bildung beteiligte.

Im Rahmen des anschließenden Treffens des Metavorhabens konnte die Gelegenheit genutzt werden die Vernetzung innerhalb des Projekts voranzubringen.

Für weitere Informationen besuchen Sie gerne die Seiten der Veranstaltung oder des Rahmenprogramms empirische Bildungsforschung

Erstes Quartalstreffen und Kick-Off-Meeting für DATAFIED

Vom 17. bis zum 18. Januar trafen sich die Verbundpartner*innen des Projekts DATAFIED (Data for and in Education) zum ersten Quartalstreffen und dem offiziellen Kick-Off-Meeting in Bremen.

  Erstes Quartalstreffen und Kick-Off-Meeting für DATAFIED Tjark Raabe: 22.01.2019 Erstes Quartalstreffen und Kick-Off-Meeting für DATAFIED  Vom 17. bis zum 18. Januar trafen sich die Verbundpartner*innen des Projekts DATAFIED (Data for and in Education) zum ersten Quartalstreffen und dem offiziellen Kick-Off-Meeting in Bremen.  Verbundpartner*innen DATAFIED. V. l. n. r.: Jasmin Troeger (GEI), Sieglinde Jornitz (DIP), Sigrid Hartong (HSU), Annekatrin Bock (GEI), Andreas Breiter (ifib), Felicitas Macgilchrist (GEI), Vito Dabisch (HSU), Irina Zakharova (ifib), Angelina Lange (ifib), Juliane Jarke (ifib), Tjark Raabe (ifib), Ben Mayer (DIPF).

Verbundpartner*innen DATAFIED. V. l. n. r.: Jasmin Troeger (GEI), Sieglinde Jornitz (DIP), Sigrid Hartong (HSU), Annekatrin Bock (GEI), Andreas Breiter (ifib), Felicitas Macgilchrist (GEI), Vito Dabisch (HSU), Irina Zakharova (ifib), Angelina Lange (ifib), Juliane Jarke (ifib), Tjark Raabe (ifib), Ben Mayer (DIPF). 

Das Verbundprojekt soll die Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung und der damit einhergehenden Datafizierung im schulischen Bildungssystem untersuchen. 

Neben der Koordination und Planung der nächsten Monate, fand eine vertiefte Vorstellung der vier Teilprojekte statt. Nicht zuletzt stand auch das persönliche Kennenlernen und der Austausch der einzelnen Projektmitarbeiter*innen auf der Agenda.

Die einzelnen Teilprojekte widmen sich der Untersuchung bestimmter Teilebenen des schulischen Bildungssystems: 

  • TP1 (Schulaufsicht und Schule) widmet sich der Schnittstelle zwischen Schulbehörden und der Schule. Ziel ist es, mögliche Veränderungen in der Beziehung zwischen diesen Organisationen zu identifizieren, insbesondere im Hinblick auf (externe) Bewertungen und Konsultationen. 
  • TP2 (Schulmanagement und Schulinformationssysteme) betrachtet die von der Schulleitung verwendeten Informationssysteme. Es wird gefragt, wie sich die Organisation von Schulen durch den Einsatz von Daten und Algorithmen verändert und welche Rolle Softwareentwickler*innen dabei spielen. 
  • TP3 (Digitale Lernsoftware und Unterricht) untersucht die im Unterricht verwendeten digitalen Werkzeuge und analysiert die Schnittstelle zwischen digitaler Lernsoftware und Unterrichtspraxis. Es wird gefragt, wie Lernsoftwares bestimmte Datenpraktiken, Bildungsprioritäten, sowie die Rolle von Lehrkräften und Schüler*innen konfigurieren.
  • TP4 (Lehrkräfte und Schüler*innen im Unterricht) betrachtet die Schnittstelle zwischen Lehrpersonal und Schüler*innen im Klassenzimmer. Es untersucht die Mediennutzung und die damit verbundene Datenerfassung, -überwachung und -analyse sowie die sich ändernden Beziehungen und Rollen im Unterricht.  

Die Koordination der Teilprojekte findet am ifib statt.